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Zu den Spurweiten

GEEplast Konzept 2024/25 - was unsere Kunden erwarten können

Wir blicken auf zwei sehr abwechslungsreiche Jahre voller schöner Erfahrungen zurück. Der Höhepunkt war ohne Frage die Ehrung durch eBay zum Gründer des Jahres 2023 in Berlin. Darüber hatten wir bereits berichtet. Mit dieser Ehrung gingen die ersten kleineren Anpassungen im Konzept einher, was von euch sehr positiv aufgenommen wurde. GEEplast war zunächst nur ein ambitioniertes Nebenprojekt, wenn man es so nennen möchte.

Mit Beginn 2024 war dann aber klar, dass die Grenzen eindeutig gesprengt sind und das Wachstum eben nicht ins Stocken kam. Also wurde aus dem Nebenprojekt der Hauptberuf – eine der besten Entscheidungen überhaupt in meinem Leben. Das mittlerweile weit über 1.000 Produkte umfassende Sortiment lebt nach wie vor zu 95% von offenen Augen im Leben – und einem immer paraten digitalen Notizblock. Was dort eingetragen wird, wird früher oder später vom ersten Strich im CAD-Programm bis zum verkaufsfähigen Modell selbst entwickelt.

Nun gut, auch nicht alles – es gibt hier und da einen Eintrag, der auch wieder gelöscht wird. Und die fehlenden 5% kommen von euch:
Entweder als komplett neue Entwicklungen oder Änderungen an Standard-Artikeln, die als eigenständiger Artikel für alle zugänglich gemacht werden.

So schien es an der Zeit, die letzten zwei Jahre einmal Revue passieren zu lassen und zu schauen, welche Anpassungen wir im Gesamtkonzept vornehmen. Diese Anpassungen sind nur in einem Punkt dem Sortiment selbst gewidmet; vielmehr geht es hier um vereinfachte Wege für euch und einen einheitlichen Auftritt in den sozialen Medien.

Inhalt:

• Reklamations Management
• Verpackung
• Social Media und Visualisierung
• KI im Chat
• Produktlinien
• Großteile

Reklamations Management

Die ersten von euch haben eventuell schon den Aufkleber auf der Innenseite des Deckels unserer Verpackungen entdeckt. Er gibt einen einfachen Hinweis darauf, wie man im Falle von Reklamationen am einfachsten vorgehen sollte, da dieser Weg zentralisiert ist:

Der QR-Code öffnet eine E-Mail an “support@geeplast.de” und füllt gleichzeitig den Betreff aus. Ihr müsst nur noch die Rechnungsnummer oder eine andere bekannte Referenz hinzufügen und eine kurze Beschreibung des Problems eingeben. Dieser Prozess ist nicht nur für Transportschäden, sondern auch für andere Formen von Reklamationen gedacht. Wer weiterhin E-Mails oder Kontaktformulare auf unserer Webseite oder bei eBay nutzen möchte, kann dies selbstverständlich weiterhin tun.

Wir möchten euch diese smarte Methode anbieten, um euch so viel Arbeit wie möglich zu ersparen, besonders bei einem ohnehin unangenehmen Thema. Außerdem ist diese Methode für uns am einfachsten zu handhaben.

Dieser Aufkleber ist jetzt seit einer Woche im Einsatz und wir sammeln Erfahrungen mit dieser vereinfachten Methode und werden sie weiter verbessern. Unser nächster Schritt ist es, den QR-Code direkt auf die Rechnung zu drucken, einschließlich der Rechnungsnummer, damit ihr sie nicht mehr eingeben müsst.

Darum kümmern wir uns allerdings noch. 😉

Verpackung

Den 3D-Druck, ganz gleich welches Verfahren, “grün” zu gestalten ist nicht möglich, da problematische Abfälle anfallen, die gesondert entsorgt werden müssen. Auch wenn gerne damit geworben wird, dass einige Materialien kompostierbar sind, ist dies nur in sehr spezialisierten Anlagen möglich, die unter anderem mit einer hohen Temperatur arbeiten. Daher sind diese Materialien auch nicht in der Biotonne kompostierbar. Wir haben mit verschiedenen Materialien experimentiert und uns letztendlich für die Stabilität des Produktes anstatt der vermeintlichen Kompostierbarkeit entschieden.

In der Verantwortung eines jeden Unternehmers – sehe ich jedenfalls so – liegt es, seine Verfahren und Materialien für eine mögliche Kreislaufwirtschaft gründlich auf den Prüfstand zu stellen. Hier sind auch die Versandmaterialien ein entscheidender Faktor. Bis vor kurzem hatte unser Konzept GEEplast vorgesehen, für alle Eventualitäten die richtige Verpackung zur Hand zu haben. Dies beinhaltete bislang auch vier Typen von Luftpolster-Versandtaschen sowie Rollen von Luftpolster-Folie und PE-Schaumfolie. Während sich die Rollen noch weiterverwenden lassen, ist dies bei den Luftpolster-Versandtaschen nicht der Fall, da sie Einweg-Materialien sind und aus verschiedenen Materialien bestehen können.

Wir haben uns nun für reine Papier-Verpackungen entschieden. Die Restbestände der genannten Kunststoff-Verpackungen werden noch verbraucht und zum Jahreswechsel sollte alles auf Papier/Kartonage umgestellt sein. Unsere Tests mit reinen Papierverpackungen, auch bei empfindlichen Kleinstsendungen, verliefen äußerst zufriedenstellend. Und ihr könnt die Versandverpackungen von uns zukünftig einfach komplett in die Altpapiertonne legen.

Social Media & Visualisierung

Stiefmütterlich bis stellenweise schlampig: So lässt sich zusammenfassen, was unseren bisherigen Auftritt bei Facebook betrifft. Tatsächlich haben wir dem Ganzen viel zu wenig Bedeutung beigemessen. Links zu neuen Produkten waren das Höchste der Gefühle oder auch ganz selten nur ein Beitrag zur allgemeinen Information aus dem Hintergrund.

Mit Beginn des zweiten Quartals kamen hier bereits die ersten Änderungen: Mehr Beiträge zu dem ganzen Drumherum, auch den einen oder anderen Einblick in Produktion & Co, weg von den Produktlinks. Als Zwischenlösung haben alle neu vorgestellten Produktgruppen einen grünen Rahmen nebst Spurweite(n) als Aufmacher verpasst bekommen.

Diese Zwischenlösung wurde ebenfalls bei dem neu eingerichteten Instagram Account verwendet, wenn auch nur für einen Monat auf beiden Plattformen. Der Instagram-Account war zwar schon lange vorhanden, wurde aber einfach nicht verwendet. Das ist nun anders, hier werden in etwa die gleichen Posts wie auf Facebook geteilt, wenn auch etwas abweichend.

Komplett neu und bisher als unnütz eingestuft ist unser Pinterest Auftritt. Auch hier ging eine längere Überlegung voraus, welchen Nutzen diese Plattform haben könnte. Und glaubt mir, die Tiefen von Pinterest müssen wir erst noch herausfinden, aber das wird schon.

Nebenstehend könnt ihr das neue Layout unserer Produkt-Posts sehen: Facebook, Instagram und Pinterest. Somit ist die oben genannte Zwischenlösung auch direkt wieder abgelöst und es entsteht ein einheitliches Bild für alle Kanäle. Die unterschiedlichen Bildformate sind dem erforderten Format der jeweiligen Plattform geschuldet.

Somit können wir euch nun endlich drei Plattformen im Social Media anbieten, wo ihr mit uns in Kontakt bleiben könnt. Als vierte Plattform sind wir schon etwas länger auf LinkedIn vertreten, dort auch unter GEEplast. Dieser ist aber momentan nicht in Benutzung. Wer sich dennoch dort vernetzen möchte, kann das natürlich jetzt schon tun.

 

KI im Chat

Zur Kommunikation:

Obwohl alle drei unserer aktiven Social-Media-Kanäle grundsätzlich für die Kontaktaufnahme geeignet sind, finden die meisten Gespräche mit unseren Kunden über unsere Webseite per E-Mail statt. Um auch hier bessere Kontaktmöglichkeiten zu schaffen, haben wir uns eine KI zugelegt. Siehe das Bild:

Hier haben Sie die Möglichkeit, direkt aus den Top-Themen Ihre Frage auszuwählen und eine aktuelle Antwort zu erhalten. Und das 24/7 – Die KI schläft nie ;). Im Gegensatz zu KI-Bots, die nur auf vorgefertigte Antworten zurückgreifen können, können Sie dieser Kollegin auch einen Freitext unten in die Zeile eingeben. Die KI ist aktuell so trainiert, dass sie Fragen rund um unsere Webseite beantworten und Sie auch bei der Produktsuche unterstützen kann.

Wenn wir online sind, wird dies auch angezeigt – und wir können in die Gespräche mit der KI einsteigen, wenn Sie einmal nicht weiterkommen sollten. Dies gilt auch für Gespräche, bei denen Sie nicht weiterkommen, wenn wir offline sind. Geben Sie uns Ihre E-Mail-Adresse und wir werden uns so schnell wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen, um Ihr Anliegen zu klären.

Und keine Angst vor der KI: Sie stammt nicht aus einem Horror- oder Sci-Fi-Film, sondern ist nur auf bestimmte Inhalte trainiert. Derzeit ist dieser Kollege nicht einmal befugt, Bestellungen entgegenzunehmen, aber wir arbeiten daran.

Produktlinien

Als Ausblick bzw. Rückblick möchte ich an dieser Stelle einige Neuigkeiten zur Produktplanung mitteilen. Der Schwerpunkt der Planung ist nach wie vor der Marke Hubzwerg gewidmet. Zwar werden unter der Marke GEEplast auch neue Produkte entwickelt, jedoch sind es deutlich weniger und werden daher kurzfristiger in die Planung aufgenommen.

Ab dem 30.06.2024 werden die Produktlinien der Mobilkrane und Schwertransporte abgeschlossen sein. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass es noch vereinzelt Abwandlungen und Portierungen zu anderen Spurweiten geben wird. Die wahren Neu-Entwicklungen sind jedoch auf lange Sicht erst einmal nicht mehr geplant.

Die Palette der Auflieger umfasst nun alle gängigen Typen im Großraum- und Schwertransport. Eine kleine Fahrzeugkunde Auflieger steht zur Hintergrund-Information bereit. Diese zu erstellen war nicht schwierig. Ich komme ursprünglich tatsächlich aus Schwertransport- Speditionen, daher weht der Wind.

Natürlich gibt es weitere Auflieger, die noch spezialisierter sind, z.B. Adapterfahrzeuge für Windkraftanlagen und die Seitenträgerbrücke “Faktor 5.5”. Jedoch ist der Entwicklungsaufwand für derlei Geräte so hoch, dass nur sehr wenige Kunden angesprochen werden können, was den Preis pro Modell in die Höhe treibt.

Als nächstes Projekt steht nun die völlig neue Kategorie der Landmaschinen an. Erste Eindrücke davon wurden bereits hauptsächlich auf Facebook und Pinterest geteilt.

Zunächst wird es sich nur um die Traktoren mit einigen Anhängern drehen. Hier werden wir für einen gewissen Zeitraum unsere Erfahrungen sammeln und dann sehen, in welche Richtung es weiter geht. Zum Beispiel mit einer Ballenpresse oder auch Erntemaschinen, Pflug etc. Auch die Entwicklung von Forstmaschinen ist angedacht.

Dies wird jedoch erst gegen Weihnachten auf dem Programm stehen, während die ersten Traktoren in diesen Tagen im Shop erscheinen werden.

Und die Produktlinie der Baugeräte ist nach wie vor hochaktuell und erfährt immer mal wieder Zuwachs 😉

Großteile

Bei einem Elektrohändler wie Saturn / MediaMarkt und auch zahllosen kleineren Onlinehops werden Waschmaschinen und aktuelle Fernseher ohne Zweifel als Großteil gelten. Bei uns reicht schon das Stahlwerk mit einer Grundfläche von ca. 30 x 30cm, um in diese Kategorie zu rutschen. Bislang haben wir diese auch auf Vorrat gehalten, um direkt ausliefern zu können. Ich mag es persönlich nicht so gerne, wenn wir den Interessenten Waren anbieten, die dann erst noch hergestellt werden müssen.

Es ist zunächst einmal ein ungedeckter Verkauf – und bei der Herstellung kann noch so einiges schief gehen, gerade bei derlei Kaliber. Daher war lange Zeit ein “Print on demand” hier überhaupt keine Option. Nun ist es aber auch so, dass wir mittlerweile 1.200 Artikel haben, davon 1.100 im Shop und weitere 100 in Planung, aber bereits produziert. Dies bringt unweiterlich Platzprobleme mit sich.

Schaut bei dem Team GEEplast einmal auf das letzte Bild, der Kollege im Blaumann bekleidet und mit Kartons bewaffnet:
Dahinter seht Ihr die Lagerboxen, wo sich all die kleinen Artikel drin befinden. In eine Box passen 10-15 Artikel, je nach Art der Box. Und ein einzelnes Stahlwerk ist in etwa so groß, dass 1,7 Stahlwerke (nur der Hochofen) den Platz von fünf Lagerboxen benötigen – also 50-75 Artikel blockieren.

So schön und komplex im Aufbau die Teile auch sein mögen: Was ist realistischer:
Dass Ihr Eure Anlage um ein komplettes Stahlwerk erweiteret, was denn mit Gleisen etc. ein ganzer Quadratmeter werden kann? Oder aber dass viele kleine Dinge, eben “Kleinigkeiten für Deine Welt” Eure Anlage bereichern und zu allerlei putzigen Szenen verbaut werden? … Eben!

Somit verschwinden einige Großteile nun aus dem Lager bzw. sind dort bereits verschwunden – und sind dann mit einer längeren Lieferzeit im Shop verfügbar. Eben “Priint on demand”. Diese Artikel sind entsprechend gekennzeichnet.

Fazit

Nach zwei Jahren GEEplast war ein Überprüfen des Konzeptes sinnvoll und führte nun zu folgeden Anpassungen:

Wir fokussieren uns auf verbessertes Reklamationsmanagement, nachhaltigere Verpackungen, erweiterte Social Media Präsenz, KI-unterstützten Kundenservice und die Einführung neuer Produktlinien. Großteile werden jetzt auf erst Anfrage gefertigt, um spezifische Kundenbedürfnisse besser zu bedienen. Sämtliche Anpassungen sollen Eure Zufriedenheit erhöhen und unsere Flexibilität gewährleisten.

Ich denke, mit diesem Ausblick ist ganz gut erkennbar wohin die Reise geht. Ohne jetzt von “Visionen” zu sprechen, ist es dennoch eine tiefer gehende Änderung im Gesamtkonzept.

Und die wird sich lohnen 😉

Lg!